Fettinjektion (Lipofilling)
Dabei handelt es sich um den Vorgang, bei dem Fettzellen, die beispielsweise aus den Hüften oder dem Bauchbereich entnommen wurden, mit Hilfe spezieller Kanülen in das Gesicht der Person oder an andere gewünschte Stellen appliziert werden, nachdem sie gewaschen oder zentrifugiert wurden.
Diese Methode eliminiert das Allergierisiko, verleiht dem behandelten Bereich Fülle und Volumen, fördert die Durchblutung und verbessert die Gewebe- und Hautqualität. Der Eingriff wird in der Regel unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose in einem sterilen Operationssaal durchgeführt.
Fettfüller werden in Bereichen wie Wangenknochen, Nasolabialfalten, Stirn, Schläfen, dem Bereich zwischen den Augenbrauen, Unterkiefer, Nasenrücken, Lippen und anderen Bereichen mit Vertiefungen eingesetzt. Dieser Eingriff erfordert spezielle Techniken zur Entnahme und Anwendung des Fetts und wird oft in Verbindung mit anderen kosmetischen Eingriffen durchgeführt.
Während der postoperativen Erholungsphase nimmt die Schwellung ab und ein Teil des Fettes schmilzt. Da die Menge des geschmolzenen Fettes innerhalb des ersten Monats beurteilt werden sollte, ist es wichtig, mindestens einen Monat zu warten, bevor das ästhetische Ergebnis beurteilt wird.
Zu den Risiken einer Operation zählen Blutungen, Infektionen, Asymmetrie und ein stärkeres Schmelzen der Fettzellen als erwartet.
Die Dauerhaftigkeit der injizierten Fettzellen bei der Fettauffüllung variiert zwischen 40 und 70 % und die Fettauffüllung kann frühestens 6 Monate nach dem ersten Eingriff erneut durchgeführt werden.
Darüber hinaus wird die Wirkung der Fettinjektion nicht durch Gewichtsveränderungen beeinflusst, jedoch können große Gewichtsveränderungen wie 20–30 kg auch die Bereiche beeinträchtigen, in denen die Fettinjektionen vorgenommen werden.